Die Besten der Besten wurden ausgezeichnet

Die Aargauische Kulturstiftung Pro Argovia, die Aargauische Naturforschende Gesellschaft und die Historische Gesellschaft des Kantons Aargau zeichneten am vergangenen Freitag zum sechzehnten Mal die besten Maturitätsarbeiten des Kantons aus. Die Aula der Kanti Wettingen und die anspruchsvollen musikalischen Intermezzi durch SchülerInnen der Kantonsschule boten einen festlichen und würdigen Rahmen zugleich. Und auch die Schweizer Gesellschaft Jugend forscht nutzte die Gelegenheit, um ausgesuchte Maturandinnen und Maturanden zum Einreichen Ihrer Arbeiten zu ermutigen.

Insgesamt 26 Maturarbeiten wurden von den Aargauer Kantonsschulen bei der Kulturstiftung Pro Argovia, der Aargauischen Naturforschenden Gesellschaft ANG und der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau HGA ins diesjährige Maturarbeiten-Rennen geschickt. Eine Jury, bestehend aus 17 Fachleuten, machte es sich nicht leicht, aus dieser Auswahl der Besten nochmals die Besten zu küren. Am Freitag wurden nun die Juryentscheide während eines festlichen Anlasses bekannt gegeben.

Im Anschluss an die Grussworte von Paul Zübli, Rektor der Kantonsschule Wettingen, von Landammann Alex Hürzeler und von Raoul Richner, als Vertreter der Historischen Gesellschaft als mitaustragende Institution, erhielten alle anwesenden Maturandinnen und Maturanden eine Anerkennungsurkunde. Durch seine spritzige, humor- und zugleich gehaltvolle Moderation, gelang es Ruedi Bürgi als Vertreter von Pro Argovia, den Spannungsbogen bis zur Verkündung der fünf gekürten Maturarbeiten zu halten.

Doch bevor es dazu kam, stellte Francis Kuhnen, Stiftungsrats-Mitglied der Schweizer Jugend forscht (SJf), kurz die Institution vor und verlas eine Liste von Maturandinnen und Maturanden, die zur Einreichung ihrer Arbeiten zum diesjährigen SJf-Wettbewerb eingeladen werden. Gespannt warteten die SchulabgängerInnen, die meisten begleitet von Familienmitgliedern, Freundinnen und Freunden, auf die anschliessende Kürung. „Ihr seid alle Gewinner“, so die Worte des Moderators Ruedi Bürgi, „doch wir mussten eine Entscheidung treffen und das fiel uns weiss Gott nicht leicht.“ Manchmal seien es minimale Unterschiede gewesen, die zu einer Prämierung führten oder eben dagegen sprachen. Ausgezeichnet wurden folgende Arbeiten bzw. Maturandinnen und Maturanden:

Pop aus den Stuben des 19. Jahrhunderts
von Nicolas Ruedin, Freienwil (Kantonsschule Baden)

Fokus «Berliner Mauer » – Eine tänzerische Interpretation entlang deren Geschichte
von Leonie Kuhn, Ennetbaden (Kantonsschule Wettingen)

Auswirkungen von BFF-Blühstreifen für Nützlinge im Kohlanbau auf die Artendiversität von Bienen (Apoidea)
von Michelle Knecht, Döttingen (Kantonsschule Wettingen)

Enzybiotische Verpackung. – Untersuchung der Einschlussrate und der Freisetzungsdauer von Lysozym in einem stärkebasierten Hydrogel als grundlegendes Konzept für ein antibakterielles Lebensmittelverpackungsmaterial
von Florin Kalberer, Seengen (Neue Kantonsschule Aarau)

Mission Reset [Arcade Game]
von Tim Mutkala, Ehrendingen und Alexandra West, Baden (Kantonschule Baden)

Im Anschluss daran stellten sich die Prämierten den Fragen von Regula Laux, Stiftungsratsmitglied von Pro Argovia. So erfuhren die Anwesenden Details zum Entstehungs- und Arbeitsprozess der Maturarbeiten oder wie es nach der Matur weitergeht im Leben der jungen Erwachsenen. Auch hier zeigten sich die Maturandinnen und Maturanden von einer sehr hoffnungsvollen Seite mit einer hervorragenden Präsenz und Auftrittskompetenz.

 
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