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Der Weg zum Fachmittelschulausweis


Die Ausbildung zum Fachmittelschulausweis dauert drei Jahre. Den Hauptteil der Unterrichtszeit beanspruchen die Grundlagenfächer, die von allen Schüler*innen besucht werden müssen. Dazu kommt der obligatorische Wahlbereich der berufsbezogenen Fächer. Dieses Angebot wird durch Freifächer ergänzt. Dank der breiten Palette von Wahlmöglichkeiten können die Schüler*innen einen Teil ihrer Ausbildung individuell gestalten. Damit übernehmen sie und auch ihre Beratungspersonen eine grosse Verantwortung.

Im Folgenden werden die wichtigsten Schritte im Verlauf des Bildungsprozesses an der Fachmittelschule der Kantonsschule Wettingen, eingeteilt nach Schuljahren (1.-3. Klasse), dargestellt: 

1. Klasse


Die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch oder Italienisch, Englisch, Informatik, Mathematik, Chemie, Biologie, Geschichte, Geographie, Wirtschaft und Recht, Psychologie und Pädagogik, Bildnerisches Gestalten, Musik und Sport müssen von allen Schüler*innen belegt werden.  Die Stundentafel finden Sie im Anhang der Verordnung über die Fachmittelschule.

Die Schüler*innen der Fachmittelschule können zwischen den Sprachen Französisch und Italienisch wählen. Wer sich dafür entscheidet, beide Fächer zu belegen, hat den Vorteil, dass die höhere Note jeweils zur Berechnung der Jahrespromotion herangezogen wird.

Ein reiches Freifachangebot richtet sich an Schüler*innen, die neben dem obligatorischen Unterricht spezielle Interessen verfolgen und gegebenenfalls zu einem zusätzlichen Ausweis gelangen möchten. Es wird empfohlen, eine wöchentliche Stundenverpflichtung von nicht mehr als 40 Lektionen einzugehen.

In der 1. Klasse wird während der letzten Woche vor den Herbstferien ein Abteilungslager durchgeführt. Die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, Eintritte müssen, in der Regel im Voraus, selbst bezahlt werden. Eine Rückerstattung ist oft nicht möglich, selbst wenn jemand krankheitshalber an der Teilnahme verhindert ist (Informationsblatt Kosten).

Über Promotionsfächer, Bestehensnormen, Probezeit und Jahrespromotion informiert die Promotionsordnung.

 

2. Klasse


In der 2. Klasse werden die Grundlagenfächer Informatik, Geschichte, Geographie, Wirtschaft und Recht und Psychologie/Pädagogik nicht weitergeführt. Stattdessen kommen zu den obligatorischen Grundlagenfächern die Grundlagenfächer Physik und Gesellschaftswissenschaften hinzu. Die Schüler*innen entscheiden sich zwischen den Fächern Bildnerisches Gestalten und Musik, wobei für den Bereich "Erziehung und Gestaltung" Musik obligatorisch ist.

Zusätzlich zu den Grundlagenfächern belegen die Schüler*innen in der 2. und 3. Klasse berufsbezogene Fächer. Diese variieren entsprechend des individuell gewählten Berufsfeldes.

Ein reiches Freifachangebot richtet sich an Schüler*innen, die neben dem obligatorischen Unterricht spezielle Interessen verfolgen und gegebenenfalls zu einem zusätzlichen Ausweis gelangen möchten. Es wird empfohlen, eine wöchentliche Stundenverpflichtung von nicht mehr als 40 Lektionen einzugehen.

Im Projektunterricht werden schulische Lerninhalte mit Aspekten der Berufswelt vernetzt. Die Schüler*innen können in konkreten Projekten ihre Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz anhand überprüfbarer Produkte anwenden und erweitern (weitere Informationen).

Im Berufswahlunterricht setzen sich die Schüler*innen mit Fragen der eigenen Berufssituation auseinander und werden auf das Berufspraktikum vorbereitet (weitere Informationen). 

Schüler*innen können während des zweiten Schuljahres (oder in Ausnahmefällen auch zu einem anderen Zeitpunkt) einen Auslandsaufenthalt absolvieren (weitere Informationen und Anmeldung).

Schüler*innen können während des zweiten Schuljahres einen Aufenthalt in der Romandie absolvieren (weitere Informationen und Anmeldung).

Während der letzten Woche vor den Herbstferien (oder während einer der Ferienwochen) findet eine Variowoche statt (weitere Informationen).

 

3. Klasse

Die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Bildnerisches Gestalten oder Musik und Sport müssen von allen Schüler*innen belegt werden.

Zusätzlich zu den Grundlagenfächern belegen die Schüler*innen in der 2. und 3. Klasse berufsbezogene Fächer. Diese variieren entsprechend des individuell gewählten Berufsfeldes.

Im Projektunterricht der Fachmittelschule werden schulische Lerninhalte mit Aspekten des ausserschulischen Lebens vernetzt. Die Schüler*innen können ihre erworbenen Kompetenzen in einer Abschlussarbeit anwenden und erweitern (weitere Informationen). 

Ein reiches Freifachangebot richtet sich an Schüler*innen, die neben dem obligatorischen Unterricht spezielle Interessen verfolgen und gegebenenfalls zu einem zusätzlichen Ausweis gelangen möchten. Es wird empfohlen, eine wöchentliche Stundenverpflichtung von nicht mehr als 40 Lektionen einzugehen.

Für interessierte Schüler*innen der 3. Klasse der Fachmittelschule besteht die Möglichkeit, sich in einem speziellen Kurs auf ein Sprachzertifikat vorzubereiten.

Durch die zunehmende gesellschaftliche Mobilität erhalten Sprachzertifikate in der Arbeitswelt eine immer grössere Bedeutung. International anerkannte Zertifikate garantieren bestimmte Standards auf einem Gebiet und sind ein Nachweis über erbrachte Leistungen und erworbene Fähigkeiten.

Die einstündigen Freifachkurse werden durchgeführt, wenn sich mindestens 12 Personen anmelden. Diese müssen mit einem zusätzlichen Arbeitsaufwand von ca. einer Stunde pro Woche rechnen.

Die Zertifizierung erfolgt an einer Aussenstelle und ist gebührenpflichtig (Anzahlung von 200 Franken nach Anmeldung). Die Teilnehmerzahl ist beschränkt; überschreitet die Anzahl der Anmeldungen die Anzahl der freien Plätze, entscheidet über die Zulassung der Notendurchschnitt aus der Jahresnote der 1. Klasse und der Zwischenbeurteilungsnote der 2. Klasse.


Folgende Zertifikate werden angeboten:

CAE

Cambridge Certificate in Advanced English

Das CAE ist ein international bekanntes Sprachzertifikat, das von vielen Firmen anerkannt wird und den Zugang zu britischen, australischen und teilweise auch amerikanischen Universitäten ermöglicht (weitere Informationen).

DELF

Diplôme d'Etudes en Langue Française

Bei DELF handelt es sich um die gebräuchlichen offiziellen französischen Sprachdiplome. Sie sind vom französischen Erziehungsministerium anerkannt (weitere Informationen).

PLIDA

Progetto Lingua Italiana Dante Alighieri

Das PLIDA ist ein offizielles Zertifikat über die Kenntnisse der italienischen Sprache und wird von der Società Dante Alighieri im Einvernehmen mit der Università della Tuscia di Viterbo ausgestellt. Die PLIDA Zertifikate sind vom italienischen Ministerium für Aussenhandel anerkannt (Convenzione n.1903 vom 4.11.1993) und gelten als Präferenztitel bei beruflichen Bewerbungen (weitere Informationen).

Während der letzten Woche vor den Herbstferien (oder während einer der Ferienwochen) findet eine Variowoche statt (weitere Informationen).

Die schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen Fachmittelschule finden jeweils im Mai und Juni statt (weitere Informationen).

 
 
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